Moderne Kapitalvernichtung

Glauben Sie, dass Sie für Ihren Ruhestand gut vorgesorgt haben und im Alter materiell abgesichert sind?
Dann lesen Sie bitte nachfolgend einige Zusammenhänge über die als „sicher“ propagierten Altersvorsorgeprodukte von Versicherungen, Banken und dem Staat.
Wenn Sie anschließend noch die zuvor genannte Frage bejahen können, dann gratuliere ich Ihnen an dieser Stelle. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Strategie verraten. Auch ich lerne immer wieder gerne für meine Kunden und mich persönlich dazu.
Sollte die Antwort ein „Nein“ sein, dann melden Sie sich bitte ebenso bei mir, damit wir gemeinsam einen Lösungsansatz für Sie finden.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter: Kontaktdaten zu Achim Zettl

 

Lebensversicherungen

Haben Sie auch eine Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung zur finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen und zur Altersvorsorge abgeschlossen?
Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft mit den meisten Deutschen. Insgesamt bestehen hierzulande ca. 90 Millionen Verträge mit einem Abschlußvolumen von 2,5 Billionen Euro (Quelle Focus vom 27.09.2010).
Interessant ist – nur am Rande – , dass es mehr Verträge gibt, als Einwohner in Deutschland (ca. 82 Millionen) und bekanntlich kann man ja nur einmal sterben…

Wussten Sie eigentlich schon, dass im § 89 des Versicherungs-Aufsichts-Gesetztes ein Zahlungsverbot der Versicherungssumme geregelt ist?
D.h. sollte Ihr Versicherungsunternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, dann existiert jetzt bereits ein Gesetz, welches die wirtschaftlichen Interessen Ihres Versicherungsunternehmens schützt und Sie bekommen in der Folge Ihr Geld nicht ausgezahlt.

Wussten Sie auch schon, dass die Versicherungen mindestens 80% des Versichertengeldes (also Ihr Geld) in festverzinsliche Wertanlagen mit einem AAA-Rating, z.B. Bundesanleihen, investieren müssen?
Dies hat zwei Nachteile zur Folge:
1.) Ihr Geld ist investiert in überschuldete Staaten und zugleich in Fiatgeld. D.h. Sie haben keinerlei Schutz vor einer Währungsreform. Die amerikanischen Ratingagenturen drohen Deutschland im Zuge der Eurokrise (ESM-Vertrag) abzustufen. Vermutlich wird die deutsche Regierung dann die Investitionskriterien für die Versicherungen entsprechend aufweichen.
2.) Da der Leitzins nahe 0% tendiert und die europäische Zentralbank auch kaum Raum zur Erhöhung des Leitzinses hat (dies würde die Schuldenkrise verschärfen), sanken und sinken immer noch die Renditen der festverzinslichen Wertanlagen (Bundesanleihen, Renten- und Pensionsfonds etc.). In der Folge muss auch der Garantiezins Ihrer Lebensversicherung weiter gesenkt werden. In dem Zusammenhang ist ein Blick auf die aktuelle Teuerungsrate lohnenswert. Ist die Teuerungsrate höher als der Garantiezins, dann erzielen Sie eine Negativ-Rendite. Dieser für den Versicherten ungünstige Zustand sollte inzwischen bei den meisten Lebensversicherungen  eingetroffen sein.

Sehenswert ist dieser Filmbeitrag vom Buchautor und Enthüllungsjournalisten Michael Grandt:

 

Grundschuldfalle

Wissen Sie eigentlich, welchen existenzvernichtenden Folgen durch die Grundschulden von Hypothekendarlehen entstehen können?

Zu diesem Thema berichtete die Fernsehsendung „ARD-Ratgeber – Geld“ am 16.04.2011 unter dem alles aussagenden Titel „Wie Banken die Schlinge zuziehen“.
Hier wird über einen Sachverhalt aufgeklärt, den sich kaum ein Darlehensnehmer auch nur im Entferntesten vorstellen kann.


Wer eine Immobilie kauft, der lässt zur Absicherung des Bankdarlehens i.d.R. für seine Bank eine Grundschuld eintragen. Achtung, hier gilt es aufzupassen: In der gleichen Urkunde lassen sich die Banken oft auch das abstrakte Schuldversprechen geben. Dies kann weitreichende Folgen haben, wie Sie in dem Fernsehbeitrag erfahren können.

Unser Rat: Lassen Sie sich sofort die Original-Grundschuld-Urkunde aushändigen, nachdem das Darlehen getilgt und die Löschung im Grundbuch erfolgt ist.

Folgende Frage bleibt spannend:
Warum werden die Darlehensnehmer hierüber nicht aufgeklärt – weder von den Gläubigern (Banken), noch von den Notaren?

 

Bankensystem

Vertrauen Sie Ihrer Bank bei der Geldanlage?
Viele Anleger vertrauen auf die Empfehlungen Ihrer Banken bei der Geldanlage, weil die Banken der erste Ansprechpartner in Geldfrage zu sein scheint. Schließlich haben die Anleger mit der Eröffnung des Girokontos den Banken einen Vertrauensvorschuss gegeben. Oftmals sind sogar über die Jahre persönliche Beziehungen zwischen einen Bankmitarbeiter und dem Anleger gewachsen, da Banken mit ihrem breit gewachsenen Filialnetz lokal stark verankert sind.

Dazu kommt, dass große Banken das Werbebudget haben um z.B. über Fernsehwerbung für ihre Produkte zu werben. So erreichen sie eine breite Öffentlichkeit und schaffen Bekanntheit. Dies signalisiert Größe, Stabilität und schafft Vertrauen. Fernsehwerbung ist sehr teuer, daher ist es offensichtlich, dass diese Großbanken mit Ihren Produkten gut verdienen, ansonsten würden die Banken kein Geld in dieses Medium investieren. Die Kosten für die Werbung müssen natürlich von den Anlegern gezahlt werden.

In der folgenden Grafik zeige ich Ihnen, wie das Banksystem am Beispiel von Investmentfonds funktioniert:

 

In der Grafik habe ich einige bekannte deutsch Großbanken und Ihre Produkte benannt. Die Sparkasse führt beispielsweise diverse Fonds unter dem Produktnamen Deka. Die Fonds kommen i.d.R. aus den Bereichen Aktien, Immobilien und Renten. Sie als Anleger (privater Investor) investieren mit Einmalzahlungen oder Sparplänen in diese Fondsprodukte.
Unabhängige Marktbeobachter haben die Renditen dieser von Banken und übrigens auch Versicherungen verwalteten Aktienfonds analysiert und dabei festgestellt, dass die Renditeentwicklung in mehr als 90% aller Fälle schlechter als die Entwicklung des Standardindex DAX ist. Oftmals wird bei einer Anlagedauer von 5 bzw. 10 Jahren nicht einmal eine Rendite in Höhe der Teuerungsrate erreicht, was bedeutet, dass Ihr Geldanlage an Kaufwert verliert (Negativ-Rendite).

Aber wie kommt es zu dieser verhältnismäßig schlechten Perfomance?
Die Investmengesellschaften/Banken lassen sich für die Fondsverwaltung eine Management Fee auszahlen, welche zwischen 0,5-2,5% des jährlichen Fondsvolumen beträgt – egal wie gut der Fonds performt.
Bitte schauen Sie sich dazu das folgende PDF an. In diesem habe ich einige Zahlen zusammengeführt, um Ihnen diese Situation zu verdeutlichen:
Bankensystem verstehen lernen (88KB)
Wie Sie sehen können, verdienen die Banken immer – auch wenn bei einer Anlagedauer von 5 bzw. 10 Jahren nicht einmal eine Rendite in Höhe der Teuerungsrate erreicht wird. Denken Sie bitte daran, wenn Sie das nächste Mal Bankwerbung sehen oder bei Ihrem Bankberater sitzen.

Wenn Sie eine unabhängige Vermögensberatung, bzw. einen unabhängigen Fondsvergleich, haben möchten, dann sprechen Sie mich bitte an. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter: Kontaktdaten zu Achim Zettl

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